von Monstern und Lieblingsstöffchen

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Wie oft spricht man von seinen Kindern liebevoll, zuckersüß und herzzerreißend?

Weil sie liebenswert und zum dahinschmelzen sind?

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Ja, natürlich fast immer, aber wer gibt schon gerne zu, dass sich hinter dieser unglaublich niedlichen Fassade ein kleiner Terrorkeks versteckt?

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Ein kleines Monster, das liebend gern Grenzen austestet und stetig versucht, die ihn liebende Mama um den Verstand zu bringen.

Seien wir doch mal ehrlich, kennen wir doch alle oder?

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Es bedeutet ja auch nicht, dass wir unsere „kleinen Monster“ deswegen weniger lieben, nein, auf keinen Fall, denn das nächste kleine Lachen kommt bestimmt.

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„NEIN!“ ist hier grad ein absolutes Lieblingswort, gut die Anzahl der aussprechbaren Worte ist auch derzeit noch sehr begrenzt, aber wenn wir ein können, dann ist es NEIN! und am besten wird dabei noch mal richtig mit dem Fuß auf den Boden gestampft.

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Ich muss gestehen, mir ist gar nicht mehr bewusst, dass es beim Großen auch so war. Zumindest nicht in diesem Alter, aber ….wie oft wird einfach was beim großen Bruder abgeschaut. Ist doch toll!

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Zum Glück überwiegen aber nicht diese Momente, sondern die, in den Kinderlachen den Raum erhellt.

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Die Momente, in denen dein Kind vor dir steht und erstaunt „OH“ ruft, weil es etwas spannendes entdeckt hat und du zum 100.male über den Gesichtsausdruck lachen musst.

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Unsere kleinen liebenswerten Monster….die unser Herz besetzen und treiben sie noch so viel Unfug!

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Umso schöner, wenn man sie dann noch passend einkleiden kann.

Ich habe aus dem neuen Design von Herr Pfeffer, produziert vom Stoffonkel, einen Letz Knöpf genäht, passend mit mintfarbenen Kullern und schwarz/weißen Streifen, dazu eine Lieblingsbuxe nach Fred von SOHO aus Schwarzen Maxidots von Hamburger Liebe.

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Taschentutorial fürs Letz Swing mithilfe von Räubini

Die liebe Miriam von Räubini hat sich die Mühe gemacht und ein Taschentutorial zum Letz Swing Kleidchen gezaubert. Die Idee kam damals von Christin (Ma-Madi) während des Probenähes auf, eigentlich durch einen dummen Zufall, weil was am Zuschnitt nicht stimmte, diese Idee möchte ich natürlich gern mit euch teilen. Danke an Miriam für die Arbeit und Christin fürs Zusammenbasteln.

Tutorial – Eine Eingrifftasche für dein „Letz Swing“  

Du möchtest dein „Letz Swing“ noch ein bisschen zusätzlich aufpeppen? Kein Problem. Hier zeige ich dir, wie du an dein Kleidchen eine Eingrifftasche nähen kannst.  

Du solltest dir vorher überlegen, ob die Tasche rechts oder links sein soll.

Wenn die Tasche nun für die rechte Hand sein soll, so wäre das Vorderteil so herum, wie unten abgebildet. Für die Tasche auf der linken Seite müsste die Schräge andersherum verlaufen.    

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Wenn du dich entschieden hast, kannst du alle Teile, bis auf den vorderen Außenrock, entsprechend zuschneiden.   Nun bastelst du dir deine Schnittteile für die Tasche. Das ist auch gar nicht schwer…   Zuerst musst du dir die Kleidmitte markieren. Das geht am einfachsten, wenn du das Schnittteil einmal längs Seitenkante auf Seitenkante legst und dir oben an der Schräge einen kleinen Knick machst (dort wo ich rot markiert habe 😉 )

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Falls du dich wunderst, warum ich an der Schräge neben der Linie geschnitten habe: Wo es möglich ist, schneide ich die Schnittmuster gleich mit entsprechender Nahtzugabe zu, so vergesse ich das nachher keinesfalls

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    Das Ganze klappst du nun wieder auf und nimmst dir ein langes Lineal zur Hand. Nun zeichnest du dir von der unteren Spitze der Schräge (hier rechts) eine gerade Linie zur anderen Kleidseite. Hier kannst du dich gut an der Klebelinie orientieren, denn die verläuft im 90 Grad Winkel zur Mittellinie.  

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  Das sieht dann so aus.  

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  Als nächstes zeichnest du dir eine weitere Linie ein. Und zwar von der (hier) linken Ecke der Seitenlinie und der Linie, die du gerade eingezeichnet hast, bis hin zu dem Knick an der Schräge.    

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Nun nimmst du dir ein Blatt Papier und legst es unter das Schnittteil, so dass du die (hier) linke obere Seite übertragen kannst – bei den größeren Größen musst du 2 Blätter aneinander kleben. Ich habe dir hier markiert, von wo bis wo du die Schnittlinien übertragen musst.    

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So sollte es jetzt aussehen  

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  Zur besseren Orientierung ziehst du nun noch eine Line vom einen Ende zum anderen. Und malst dir dann den späteren Taschenbeutel daran. Das kannst du freihand machen (wie ich hier) oder du schaust, ob du irgendetwas als Schablone verwenden kannst.    

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Danach schneidest du dein Teil aus.    

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Damit hast du nun dein erstes Taschen-Schnittteil erfolgreich erstellt. Nun fehlt nur noch das Gegenstück für den Taschenbeutel. Dafür legst du nun dieses Teil wieder auf ein Blatt Papier und zeichnest die Rundung nach.  

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  Jetzt verbindest du wieder die Linien und schneidest den Taschenbeutel aus. So hast du das genaue Gegenstück zu deinem ersten Teil.    

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Fehlt nur noch der Fadenlauf. Dafür lege ich mir das große Schnittteil passend auf das Schnittteil vom Außenrock. Und mache mir eine kleine Markierung dort, wo auf dem Außenrockschnittteil die senkrechte Klebelinie zu sehen ist.  

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  Dasselbe mache ich an der unteren Seite des Taschenschnittteils.  

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Wenn ich diese beiden Markierungen nun verbinde, habe ich die Linie für den Fadenlauf.    

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Nun lege ich das kleine Schnittteil passgenau auf das große und verlängere die obere Linie mit einem Lineal auf das kleine Schnittteil. So habe ich auch auf dem Schnittteil des Taschenbeutels den Fadenlauf eingezeichnet.

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    Jetzt kannst du zuschneiden. Achte dabei darauf, dass du die Taschenteile richtig herum aufzeichnest und dass du die Nahtzugabe nicht vergisst. Für die Tasche auf der rechten Kleidseite musst du das große Schnittteil so, wie es oben zu sehen ist, auf die rechte Stoffseite aufzeichnen, das kleine umgedreht. Für die Tasche auf der linken Kleidseite genau andersherum.   Nun fehlt noch der vordere Außenrock. Dafür knickst du dein Schnittteil einfach an der, von dir gezeichneten, schrägen Linie um. Für die Tasche auf der linken Seite machst du es wie ich, für die Tasche auf der rechten Seite legst du das Schnittteil umgedreht auf den Stoff. Ganz wichtig ist dabei, dass du an der umgeknickten Seite die Nahtzugabe nicht vergisst (denn da wird der Taschenbeutel drangenäht)    

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Das sind jetzt deine 3 Teile, die du benötigst, um die Tasche zu nähen.    

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Als Erstes nimmst du dir die beiden Taschenteile und legst sie rechts auf rechts übereinander.    

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Und steckst die Rundung fest.    

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Nähe die beiden Teile an der Rundung zusammen. ABER: Am Anfang und am Ende lässt du etwa Nahtzugaben-Breit offen (lieber etwas mehr als zu wenig)  

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  Hier eine kleine Übersicht, wie die Tasche an das Vorderteil gehört.    

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Wenn du eine Paspel oder Borte zwischen die Naht haben möchtest, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sie zu platzieren. Ich habe mich hier für eine Häkelborte entschieden, dich ich mit einnähe, so dass man später nur die oberen Bögen sieht.

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    Nun legst du den Taschenbeutel mit der geraden Kante an die Kante des Außenrocks und steckst das Ganze fest. (dafür hast du am Anfang und Ende der Rundung ein Stück nicht genäht)    

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Achte unbedingt darauf, dass du nur die Kante des Taschenbeutels feststeckst, und nicht den anderen Stoff. Das kannst du kontrollieren, indem du den Taschenbeutel einmal hochklappst.    

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Jetzt nähst du die gerade festgesteckte Kante. Nähe vorsichtig und achte darauf, dass dir der andere Stoff nicht unter die Nadel rutscht.    

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Wenn du nun den Taschenbeutel nach hinten klappst, sieht es so aus. So hast du im Prinzip die Tasche schon fertig und dein vorderes Teil vom Außenrock wieder komplett.    

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Als nächstes steppst du nun die Taschennaht an der Schräge ab.   Hier könntest du z.B. auch gleich noch ein Schrägband o.ä. mit annähen.    

Achte bitte darauf, dass du nur die Schräge absteppst und nicht den dahinterliegenden Stoff. So, dass du die Tasche nun so öffnen kannst    

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Lege jetzt den Außenrock gerade vor dich hin und markiere dir etwa die Mitte der Schräge an der Tasche mit einer Stecknadel – diesmal inklusive dem dahinterliegenden Stoff!    

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Nähe nun die linke Seite der Tasche zu. Ansonsten würde die Tasche beim Tragen nachher immer aufspringen und unschön abstehen. Ich zeige dir das hier einmal von der Rückseite.    

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Und schon ist deine Tasche für dein Letz Swing fertig und du kannst nun nach dem EBook weiternähen. Ich habe hier nachträglich noch drei kleine Schleifchen aus Häkelborte an die Taschenkante genäht – so setzt sie sich noch etwas mehr ab.    

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Nacharbeiten. Sollte etwas unklar sein und solltest du noch Fragen haben, darfst du mich (www.facebook.com/raeubini) oder Steffi (www.facebook.com/rosile.handmadewithlove) gern über Facebook  anschreiben oder selbstverständlich deine Frage hier im Kommentar hinterlassen.   Wir, „Rosile“ und „Räubini“ freuen uns schon sehr über eure Letz Swing Bilder mit (und natürlich auch ohne) Tasche!   Viele liebe Grüße Miriam und Steffi Miriam

Wer brauch schon Schuhe…

Also nen Schuhtick hatte ich eigentlich noch nie…bin da eher praktisch angehaucht und die werden auch getragen bis nix mehr geht.

Aber bei Taschen, da kann Frau doch wirklich nie genug haben oder?

1_DSC0480Das war hier eigentlich schon immer so, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Anlass eine neue. Schließlich brauch man, Entschuldigung FRAU natürlich, zu jedem Anlass eine passende.

_DSC0445Letztes Jahr durfte ich mich ja schon glücklich schätzen, die Alva von Tante Anton Probe nähen zu dürfen. Ich weiß es noch wie gestern, als uns Leni mal so eben nebenbei ihre Ilvi zeigte und alle sofort schrieen, soooo eine wollen wir auch.

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Damals lag die Hoffnung noch auf einem Erscheinen vor dem Lillestoff-Festival. Aber manchmal brauch mal als Ebook-Ersteller auch Zeit und es soll ja auch perfekt werden. So starteten wir erst dieses Jahr. Man, fiel mir die Auswahl der Stoffe schwer. Aber als wir dann im Februar in Berlin waren, wurde Herr RoSiLe genötigt mit mir zu Frau Tulpe zu gehen, ein wirklich kleiner süßer Laden, mit ganz bezaubernden Stoffen und Bändern und Accessoires… sehr zu empfehlen.

_DSC0459Dort habe ich dann auch fast meine komplette Ilvi zusammengestellt. Bis auf den grauen Stepper von Farbenmix, der noch in meinem Stoff-Fundus schlummerte. Endlich durfte er zur Tasche werden, denn dafür war er auch gedacht.

_DSC0456Die Ilvi ist übrigens eine super schöne, geräumige Tasche, geeiniget für einen Kurztrip, oder als Wickeltasche. Mit mehreren Einschubfächern im Außenbereich und Reißverschlusstasche und Extrafach im Innenteil. So findet man auch alles wieder. Meine darf mich auch im Mai nach München begleiten, wenn es heißt: SEW2015!

Wenn du dir nun auch eine sooo oberknallergeniale Tasche nähen magst, deren Anleitung auch für Anfänger perfekt geeignet ist, dann klick einfach auf das nachfolgende Bild und du wirst direkt zum Shop geführt.

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Ist ein 24 Std Tag ausreichend?

Ganz ehrlich… nein….wenn man Kinder hat wohl kaum. Oder teilt man sich seine Zeit einfach falsch ein?

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Beginnen wir mal mit unserem täglichen „Wahnsinn“…der startet hier meist halb sieben und artet dann schon ein wenig in Hektik aus. Sehr oft wünschte ich mir, es wäre entspannter, aber leider klappt das fast nie. Wer kennt es nicht, beginnt es beim morgendlichen Anziehen. Ständig wird mir zugerufen: Das passt nicht, das mag ich nicht, die Hose zwickt, die Socken sind doof, das T-Shirt will ich nicht…och schon wieder diese Jacke…von den Schuhen will ich mal gar nicht anfangen. Und das hab ich dann nur beim Großen.

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Der kleine kann sich da zum Glück noch nicht „wehren“ und meist nimmt er auch wieder ein wenig Spannung raus. Denn wenn ich in sein Zimmer komme, lächelt mich doch immer wieder dieser kleine Zwerg an, und ruft freudestrahlend „halluuuu“ und reicht mir seine Flasche mit dem Kommentar „alle“….und grinst noch eine Runde.

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Dann gehts ab in Kindergarten….kurze Pause…naja Arbeiten ist ja nicht wirklich eine Pause..vielleicht vom „Kinderalltag“ ja, aber eigentlich arbeitet man als Mama doch non stopp.

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Also schwubs steht die Uhr auf eins und schon gehts wieder zum Kiga, Rabauken holen.

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Ab dann hat mich mein Alltag wieder….Jubel, Trubel, Heiterkeit….mit etlichen Bockanfällen und ständigen Sätzen wie, Was? Warum? Wieso? …Meist 4 Stunden lang, bis dann endlich Herr Rosile heimkehrt, und ich mir meinen verdienten Feierabend herbeisehne….Pustekuchen! Abendessen will auch gemacht werden.

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20:00 Uhr Kids im Bett….und nun endlich Feierabend? Nein, immer noch nicht….jetzt heißt es Fragen und Emails beantworten und kreativ tätig werden. An Schnitten und Grafiken arbeiten. Meist so bis 22-23 Uhr.

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Sicher wünsche auch ich mir jeden Tag so 2 Std…nur für mich. Aber wer tut das nicht…umso mehr genieße ich dann meine persönlichen Auszeiten nur für mich, wie zum Beispiel…Stoffmarkt mit den Mädels oder in wenigen Tagen die Sew 2015! in Pliening bei München…einfach mal quatschen, Spaß haben, Freunde treffen….

Ja, ich komme zum Schluß….24 Stunden sind definitiv oft zu wenig, aber es kommt einfach drauf an, was du daraus machst!